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"Investieren Sie erst in einen Motorrad-Führerschein, dann in einen gebrauchten Markenroller mit 125 Kubikzentimeter", rät Ruprecht Müller. Der ADAC-Experte erklärt, warum ein schneller Roller sicherer ist. "Wer auf einer Landstraße nur 45 Kilometer pro Stunde fahren kann, bringt sich in Gefahr, weil er den Verkehr ausbremst", sagt Ruprecht Müller.
Er rät zum A1-Führerschein, der ab 16 Jahren gemacht werden kann. Rollerfahrer, die bis 80 km/h fahren, sind souveräner und durch den Motorrad-Führerschein besser ausgebildet. Bei den schnelleren Rollern steigt zudem das Angebot der Modelle mit ABS (Antiblockiersystem).
Ein ABS ist wichtig, damit der Fahrer beim Bremsen nicht stürzt. In der Regel sind Fahrer innerhalb von wenigen Stunden mit dem ABS vertraut. Wer bisher keinen Roller hatte und kleine Mängel noch nicht selbst reparieren kann, sollte sich für einen höherwertigen Roller entscheiden, der nicht älter als zwei Jahre ist. Der tiefere Griff in die Tasche zahlt sich aus: weniger Reparaturen und geringerer Wertverlust.
Im Kleid und mit Flip-Flops auf der Vespa – das ist Bella Italia, aber für den ADAC-Motorrad-Experten tabu. Zur richtigen Bekleidung gehören: Helm, festes Schuhwerk, eine Motorrad-Jacke und eine Hose, die schützt. Neben dem ADAC bieten die Deutsche Verkehrswacht sowie Rollerclubs spezielle Sicherheits-Trainings für Rollerfahrer an. In Rollerclubs oder Internetforen geben erfahrene Fahrer Tipps weiter.